Von denen verflossenen Jahrhunderten, selbst bey den klügsten Völkern, ist keine Erfindung die Zeit abzumessen, oder in gleiche Theile einzutheilen bekandt gewesen, welche unsern jetzigen grossen und kleinen Uhren an Richtigkeit und Bequemlichkeit nur einiger massen beygekommen wäre; wenigstens thun die Geschichte von keinen richtigern und bequemern Uhren der Alten Erwehnung, als von ihren Sonnen-Uhren und Clepsidris.
Ob nun wohl in diesem an nützlichen Erfindungen so fruchtbaren Jahrhunderte, worinnen wir leben, auch die Uhrmacherkunst zu einem Verwunderungs-würdigen Grad der Vollkommenheit ist getrieben worden, so muß man doch merken, daß die verschiedene Gattungen dieser künstlichen Maschinen, welche man unter dem Namen der grossen oder Schlag-Uhren, und Taschen-Uhren begreiffet, nach den Gesetzen ihrer verschiedenen Einrichtung, auch verschiedene Grade der Richtigkeit haben können.
Damit man aber fassen möge, was ich durch diese verschiedene Gattungen verstehe, so werde ich, (um meine Leser mit allzu subtilen, und eben nicht gar so nöhtigen Unterscheiden nicht zu ermüden,) mich begnügen, allhier nur von den Ursachen der Richtigkeit der Bewegung in den Uhrwerken, so auf verschiedene Weise verfertiget sind, zu handeln, indem man hierauf bey der Kunst, die Dauer der Zeit abzumessen, vornehmlich seine Absicht richten muß; ich werde derohalben diejenigen Theile der Uhrmacherkunst, welche das Stunden- und Viertelstunden-Schlagwerk, imgleichen den Wecker, die Glockenspiele, den Monahtstag, und alle übrige Mechanische Erfindungen bey dieser Kunst, allhier nicht berühren, ob sie wohl sonst ihren grossen Nutzen behalten, und sehr curieus sind.
Weilen ich mich aber ganz deutlich erklären muß, was ich durch die Ursachen (Principia) der Richtigkeit der Bewegung, in denen Maschinen, welche uns die Zeit nach der Kunst eintheilen sollen, verstehe, so werde ich vorläufig von der natürlichen Eintheilung der Zeit, nur mit wenigen Worten reden müssen.
Der Umlauf der Himmelskörper um den ganzen Himmel (die Revolution) theilet uns die Zeit in gleiche (oder doch in beynahe gleiche) Theile ganz natürlich ein. Wir sind gewohnt im gemeinen Leben uns in diesem Stück nach der Sonne und dem Monde zu richten, vielleicht darum, weilen diese Sterne uns am meisten angehen, und ihre Bewegungen sich merklicher beobachten lassen; vornemlich aber bedienet man sich der Bewegung der Sonnen, welche, wann sie die Zeichen des Thiercreyses durchwandert hat, und an eben derselben Sonnenwende (Tropicum) wieder gelanget ist, ein gewisses Zeitmaaß erfüllet, welches wir ein (Tropisch) Jahr nennen; ihre Wiederkehr aber zu eben demselben meridiano (Mittagscircul) ist ein anderes Zeitmaaß, welches ein (natürlicher oder Sonnen-) Tag genannt wird.
Weilen wir aber bey unsern gewöhnlichen täglichen Verrichtungen zu wissen nöhtig haben, wie die allerkleinesten Theile der Zeit verlauffen, so hat man den natürlichen Tag, nach der Kunst, in vier und zwanzig gleiche Theile, oder in vier und zwanzig Stunden eingetheilet; die Stunde wiederum in sechzig Theile, welche man Minuten nennet; die Minuten in sechzig andere Theile, welche Secunden heissen, und zum Gebrauch der Sternseher eine Secunde wiederum in Tertien, und so weiter. Zu Beobachtung des Verlaufs dieser Zeittheile nun, bedienet man sich unserer grossen und kleinen Uhren.
Doch, wir kehren wieder zurück zu den Gattungen, oder den verschiedenen Arten der Einrichtung dieser Maschinen, und betrachten dieselbe sonderlich in Absicht dreyer Stücke, so bey derselben Verfertigung nöthig, und als Haupttheile aller dergleichen Arten Maschinen, die das Ansehen haben, als ob sie sich selbst bewegten, anzusehen sind, dergestalt, daß man sie wohl die drey grossen Principia (Ursachen der Bewegung) nennen könte.
Das erste Principium bestehet in der Kraft, welche dazu dienet, allen andern Theilen der Maschine die Bewegung zu geben, und welche allemahl, entweder durchs Gewichte oder durch die Feder zuwege gebracht wird.
Das zweyte Principium ist die Räder, welche sich einander die empfangene Kraft dergestalt mittheilen, daß sie sich von Rad zu Rad verringert, so, daß dem letzten Rade nur eine ganz geringe Kraft, in Vergleichung der Kraft, welche das erste Rad von dem Anziehen des Gewichts, oder der Feder, erhalten hat, übrig bleibet.
Das dritte Principium ist dasjenige, so man in den Taschen-Uhren die Unruhe, in den grossen Uhren aber den Perpendickel nennet, dessen Bewegung, wie sie von der geringen Kraft des letzten Rades unterhalten wird, im Gegentheil wiederum auf die andern Räder zurück würket, die Ungleichheit ihrer Kräfte dadurch so viel möglich, verbessert, und den Absätzen ihrer Umläuffe eine gleiche Dauer zuwege bringet, damit man durch dieselbe die allerkleinsten Theile der Zeit, von gleicher Dauer machen könne.
Indem nun alle Bewegungen aus diesen dreyen Principiis zusammen gesetzet sind, und folglich unter ihrer Herrschaft stehen, so kan man sie gar füglich mit dem Namen der Kräfte belegen, und zum Unterscheide, die erste die bewegende, die zweyte die fortpflanzende, die dritte aber die richtigmachende Kraft nennen.
Nachdem wir nun einen deutlichen Begriff von einer jeden dieser drey Kräfte insbesondere, und ihren verschiedenen Verrichtungen gegeben haben, so müssen wir merken, daß in denen Uhrwerken, welche ein vors andere auf unterschiedliche Manier verfertiget sind, eine jede besagter Kräfte, auch ganz verschiedene Arten von Einrichtungen habe.
So findet man, zum Exempel, die bewegende Kraft in zweyerley Gattungen derselben; dann in den grossen Pendul-Uhren bestehet sothane Kraft in dem Gewichte; dagegen in den Repetier-Pendul-Uhren, nicht weniger in den Taschen-Uhren bestehet sie in der Feder. Ich nenne diesen Unterscheid, einen wesentlichen, oder Verhaltungsunterscheid, (differentiam specificam) weilen die Kraft des Gewichts in der Schwere, die Kraft der Feder aber in ihrer Elasticität (Kraft, welche die Feder vermögend machet, sich zusammen drucken zu lassen, und wann das Drücken gehoben wird, sich wieder auszudehnen,) bestehet.
Was die fortpflanzende Kraft anlanget, so ist darin kein anderer Unterscheid (zwischen den grossen und kleinen Uhren,) als derjenige, welcher von den verschiedenen Grössen und Figuren der Räder und Getriebe, woraus sie bestehen, oder von denen verschiedenen Eigenschaften der Metalle, woraus beyde, Räder und Getriebe, gemachet werden, herrühret.
Dagegen ist der Unterscheid, welchen man in der richtigmachenden Kraft antrift, ein wesentlicher Unterscheid, und weit grösser, auch ungleich beträchtlicher als der Unterscheid, welchen man in den beyden ersten Kräften wahrnimt, und darum werde ich von jenem gründlicher handeln, als von diesen; dann weil man bey denen Maschinen, wovon ich rede, hauptsächlich auf die Richtigkeit der Bewegung siehet, so ist um so vielmehr daran gelegen, daß man alle die verschiedenen Manieren wohl merke, deren man sich bedienet, diese Richtigkeit zuwege zu bringen, ja die meisten stellen sich nicht selten, manche Uhren, als überaus richtig vor, welche doch ihrer ganzen Einrichtung nach, dazu im geringsten nicht geschickt sind; und diese betrügen sich blos darum, weil ihnen der Unterscheid, welchen ich anführen werde, nicht bekannt gewesen ist.
Man hat aber vier verschiedene Manieren, deren man sich gemeiniglich bedienet, die richtigmachende Kraft in den Uhren zu befördern; davon trift man nur zwey in den kleinen Uhren an. Von jeder Manier insbesondere werde ich eine kurze Beschreibung geben.
Bey den grossen Uhren bestehet die erste Kraft in Anbringung der Balanz (eisernen Spindel.) Doch diese ist unter allen Manieren die unvollkommenste, weilen die Gleichheit und Ungleichheit ihrer Streiche (Vibrationen) fast lediglich von der Gleich- oder Ungleichheit der beyden ersteren Kräfte abhänget. Dann weil die bewegende Kraft, als die Quelle der Bewegung, durch die fortpflanzende Kraft bis zur Balanz gebracht wird, die Balanz aber geschwinder oder langsamer streichet, (vibriret) nachdem sie stärker oder schwächer getrieben wird; so folgt nohtwendig, daß alle die Ungleichheiten, womit entweder die eine oder die andere der beyden ersten Kräfte behaftet ist, auch ihren Einfluß auf die Bewegungen der Balanz haben, und nach dem Verhältnis der mehrerern oder wenigern Ungleichheit der Kräfte, auch die Streiche der Balanz, mehr, oder weniger, ungleich machen werde. Die ersten Uhren, deren Einrichtung uns bekannt geworden ist, hat man also verfertiget; es sind einige derselben auch noch im Gebrauch; allein man kan sich von ihnen sehr wenig Richtigkeit versprechen. Sihe die I. Figur.
Die zweyte Manier bestehet darin: daß man den Uhren die richtig machende Kraft, durch den Perpendickel, giebet. Diesen machet man gemeiniglich 4, 6, oder 10 Zoll lang, nachdem es die Grösse, oder Einrichtung des Uhrwerks, woran er kommen sol, erfordert. Die Streiche nun von dergleichen Pendul-Uhren, sind unstreitig ungemein viel richtiger, als die Streiche der Balanz, wovon ich vorhin Erwehnung gethan habe, doch sind sie dem ohngeachtet, noch einem kleinen Fehler unterworfen; ich wil so viel sagen: weilen die Ungleichheiten der beyden ersten Kräfte, auch auf den Perpendickel ihren Einfluß haben, indem sie desselben Streiche, in einen bald grösseren, bald kleineren Circulbogen einrichten, so kan es nicht anders seyn, als daß besagte Streiche, eine, bald längere, bald kürzere Zeit, dauern müssen. Alle Repetir-Uhren, auch diejenigen, welche man auf den Tisch, und in Cabinettern setzet, ja, fast alle übrigen Uhren mit kurzen Perpendickeln, sind nach dieser Manier gemachet. Fig. 3.
Zur dritten Manier rechnen wir die Uhren, wo sich der Perpendickel an einer Radlinie beweget. Diese unterscheidet sich von der anderen Manier, nur durch eine, recht sinnreich, erfundene Zugabe. Wir wollen davon eine Beschreibung geben: Ein dergleichen Perpendickel, wird an einem dünnen Faden Seide, oder Zwirn, zwischen zwey Stücken Kupfer, welche eine Cycloidalische Figur haben, aufgehangen; diese Stücken Kupfer, weilen sie nach den Regeln der Kunst gemachet sind, verursachen, daß besagter Faden, wann der Perpendickel seine Streiche verrichtet, sich nach der Cycloidalischen Gestalt, besagter Stücken Kupfer, krümmet, und dadurch wunderbar zuwege bringet, daß die Streiche des Perpendickels, gleiche Zeitdauer überkommen, wann gleich derselbe, nach dem, von den beyden ersten Kräften, auf ihn würkenden ungleichen Einfluß, mit seinen Streichen, einen bald grösseren, bald kleineren Bogen machet. Es finden sich aber sehr wenige Uhren, welche nach dieser Manier verfertiget, und noch weniger dergleichen, welche gut gemachet sind; dieses rühret vielleicht daher: weilen wenige Kunstverständige geschickt sind, Uhren nach dieser Manier, regelmässig zu verfertigen, und selbst diejenigen, welche sich darauf verstehen, werden so wenig dazu aufgemuntert, daß sie gemeiniglich die leichtern Gattungen von Uhren, denenjenigen Arten vorziehen, welche zwar schwer, doch viel vortrefflicher und nützlicher sind. Fig. 4.
An dieser schlechten Aufmunterung, wovon ich rede, würde auch so gar viel eben nicht gelegen seyn, wann sie nur blos den Cycloidalischen Perpendickel beträffe, welcher ohnedem anjetzo nicht mehr so nöhtig, als zur Zeit seiner Erfindung ist. Allein es ist gar sehr zu beklagen, daß bey dieser unserer Kunst, die allergeschicktesten und rechtschaffensten Männer, insgemein allen Schaden leiden, wann dagegen liederliche, ungeschickte oder auch wohl betriegerische Meister und Künstler, ihren Vortheil leicht zu machen wissen. Die Ursache ist diese, die allerwenigsten Menschen sind im Stande, von der Arbeit unserer Kunst, recht zu urtheilen, dahero geschiehet es, daß sie mit ihrer Wahl insgemein, entweder auf das äusserliche Ansehen, oder auf den wohlfeilen Preis fallen. Es ist nicht schwer zu urtheilen, wer bey dieser, der meisten Menschen Beschaffenheit, gewinnen, und wer aber dabey verliehren werde. Alle Künstler von mittelmäßiger Geschicklichkeit, befleissigen sich sonderlich solcher Dinge, die in die Augen fallen, und bekümmern sich wenig, um die innerliche Güte und Vollkommenheit ihrer Werke. Sie finden genugsame Gelegenheit, auf ihre Arbeit wenig zu verwenden, und dieselbe darum desto wohlfeiler zu verkauffen. Aber ein geschickter Künstler wendet mehr Fleiß auf die innerliche als äusserliche Schönheit, und wenn er sich ja bey Zierrahten aufhält, so müssen solche auserlesen, von gutem Geschmack, und recht sauber ausgearbeitet seyn, welches alles, Zeit, Mühe und Kosten erfordert. Weilen er nun seine Arbeit solchergestalt gar nicht wohlfeil verkauffen kan, so finden sich auch wenig Liebhaber dazu, und unser geschickte Künstler wird oftmahls unglücklicher Weise dahin gebracht, entweder, die öffentliche Unwissenheit zu verfluchen, und sich mit dem magern Trost, daß er ein geschickter und ehrlicher Mann sey, begnügen zu lassen; oder wann er nach tausend Verdruß, ein besser Glück erleben wil, es auch so zu machen wie andere, und seine Ehre und Geschicklichkeit an den Nagel zu hangen.
Die vierte Manier, die richtigmachende Kraft bey den Uhren besser einzurichten, ist die fürtrefflichste unter allen andern. Sie geschiehet erstlich, vermittelst des langen oder Secunden- Perpendikels, welcher auch der Königliche Perpendikel genennet wird. Dessen Richtigkeit, übertrift ohne Vergleichung alles übrige, was der menschliche Witz und Fleiß, zur Eintheilung und richtigen Maaß der Dauer der Zeit nützliches erfunden hat. Dann, da alle andere Manieren, deren man sich bedienet, die richtigmachende Kraft zu befördern, einigen merklichen, grossen oder kleinen Unrichtigkeiten unterworfen sind; so scheinet doch diese Manier, wann sie mit Geschicklichkeit verfertiget, und mit Fleis angebracht ist, von allen Einflüssen der gemeinen Unrichtigkeiten befreyet zu seyn. Fig. 5.
Was die beyden Manieren der richtigmachenden Kraft in den Taschen-Uhren anlanget, so geschiehet die erste Manier, vermittelst der einfachen Unruhe, (Balanz) welche mit derjenigen Balanz, wovon ich bey Gelegenheit der grossen Uhren Erwehnung gethan habe, von gleicher Beschaffenheit ist. Die kleinen Uhren, welche man nach dieser Art einrichtete, wurden Uhren mit Balanzen genennet, Sie gingen aber nicht gar zu richtig. Die Ursachen davon habe ich oben erwehnet. Seit vierzig Jahren hat man keine dergleichen mehr verfertiget. Fig. 1.
Die zweyte Manier, die Richtigkeit in den kleinen Uhren zu befördern, geschiehet auch durch eine Balanz oder Unruhe. Sie unterscheidet sich aber von der ersteren Balanz hauptsächlich darin, daß sie viel breiter und schwerer ist, und dahero wenigern Einfluß von den Unrichtigkeiten des Räderwerks leidet, als die erstere; auch wird sie überdem von der stählernen Spiralfeder noch unterstützet, welche zu der Richtigkeit ihrer Streiche, ungemein viel beyträget. Diese Gattung von kleinen Uhren, ist jetzo allgemein geworden, ja die einzige, welche noch im Gebrauch ist. S. die 6. Figur.
Ob nun aus gar vielen, bald von mir zu zeigenden Ursachen, auch die allergröste Richtigkeit, welche man diesen kleinen künstlichen Maschinen geben kan, mit der Richtigkeit einer Pendul-Uhr in keine Vergleichung zu ziehen ist; so sind doch die Taschen-Uhren ihres grossen Nutzens wegen viel häufiger im Gebrauch als die Perpendikel- oder Pendul-Uhren.
Wil man sich aber derselben recht nützlich bedienen, und mit ihnen wohl zufrieden seyn, so muß man sonderlich zweyerley dabey in Acht nehmen. Dann erstlich so muß man von den Gründen ihrer Einrichtung hinlänglichen Unterricht haben, damit man wisse, was vor ein Grad der Richtigkeit man von ihnen fordern könne; und zweytens, so muß man lernen, und sich befleissigen, mit ihnen gut umzugehen, (und ihnen dann und wann zu Hülfe zu kommen,) um ihre Bewegungen dadurch so richtig zu machen, als es immer möglich seyn kan. Dann der Mangel dieser geringen Wissenschaft verursachet eben, daß viele, von ihren Taschen-Uhren, entweder eine übermässige, ja ganz unmögliche Richtigkeit fordern, auch wohl oftmals von ihnen ganz abgeschmackte, falsche und lächerliche Dinge rühmen; oder im Gegentheil, theils kleiner Unrichtigkeiten halben, welche nicht zu ändern stehen, theils grosser Fehler wegen, welche sie selbst hätten verbessern können, mit ihren Taschen-Uhren nicht zufrieden sind.
Ich habe wahrgenommen, daß selbst kluge und gelehrte Personen, in einige dieser Fehler, aus Mangel hinlänglicher dieser Sachen Erkänntniß verfallen, und dahero zweifele ich nicht, das folgende Capitel werde von einigem Nutzen seyn, weilen es hoffentlich jeden vernünftigen Uhren-Liebhaber überzeugen wird, daß, ob man zwar recht gute Taschen-Uhren hochschätzen und bewundern müsse, man doch im Gegentheil albern handeln würde, von ihnen eingebildete Vollkommenheiten, welche keine Kunst in der Welt zu bewerkstelligen vermögend ist, zu rühmen, und noch unbilliger, von ihnen dergleichen Vollkommenheiten zu erwarten.
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