Alte russische Uhren strahlen - Der leise Tod

Alte Russenuhren strahlen lebensgefährlich

Uhren Magazin, N.N., 10/1993, S.130

Aus Russland werden in letzter Zeit über den Schwarzmarkt Uhren mit sehr hoher radioaktiver Strahlung verkauft. Es handelt sich dabei um sehr große, schwere Taucheruhren aus der Zeit um 1953. Die Strahlung, die nicht von den Leuchtziffern des Zifferblattes ausgeht, erreicht den Wert von 3 Millirem pro Minute. Dieser Wert ist stark gesundheitsgefährdend und auf Dauer lebensgefährlich.

Russische Uhren aktueller Produktion sind dagegen unbedenklich. In jedem Fall ist es ratsam, sich der offiziellen Handels und Vertriebswege zu bedienen, soweit russische Firmen in der Lage sind, die in Zukunft zu installieren.

In bezug auf die Umweltgefährdung muß allgemein davon ausgegangen werden, daß z. B. Tschernobyl nur die Spitze eines Eisbergs ist. In den 50er Jahren waren oberirdische Kernwaffenversuche in Ost und West üblich und haben ihre Spuren in der Weltbevölkerung hinterlassen.

Der arglose Umgang mit gefährlich strahlenden Materialien in der ehemaligen Sowjetunion hatte verheerende Folgen für das Riesenland. Belegt durch immer neue Erkenntnisse und Schreckensmeldungen. 20 Prozent der Gesamtfläche der ehemaligen Sowjetunion gelten als verseucht.

Über das heute bei Uhren verwendete Leuchtmittel Tritium sind keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen bekannt. Nach den ISO Normen und internationalen Strahlenschutz-Vorschriften sind nur noch Tritium und Promethium als Energieträger zugelassen (siehe auch Uhren-Magazin 6/1991, S. 122).





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