Uhren Magazin, N.N., 3/1994, S.79

Eine Untersuchung der Strahlenschutzabteilung der Universität Innsbruck zeigt, daß Uhren mit Plastikgehäusen und Leuchtzifferblättern Tritium abgeben. Bei Uhren mit Metallböden sind die Träger keiner Belastung aus gesetzt.
Tritium kann jedoch Plastik durchdringen und so durch die Haut aufgenommen werden.

Im Urin von 108 Testpersonen fand sich eine etwa 10 mal höhere Tritium-Konzentration als bei einer Vergleichsgruppe. Diese Strahlenbelastung entspricht laut dem Innsbrucker Strahlenschützer Dr. Peter Brunner etwa fünf Prozent der natürlichen Umweltstrahlung aus der Atmosphäre, Gestein und Gebäuden.

Selbst eine vergleichsweise niedrige Strahlenbelastung durch solche Uhren ist unnötig.

Die Uhren der Testpersonen stammten von Swatch, Benetton und aus Fernost. Swatch hat allerdings schon Ende 1992 Tritium durch ungefährliche Thermo-Phosphate ersetzt, die durch Körperwärme zum Leuchten angeregt werden. e. g.




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